Montag, 31. März 2008

Ostern

Am Sonntag war dann ja auch schon Ostern. Bei Tante Britta das größte Ereignis das Jahres! Die Familie kam etwas früher als all die anderen Gäste.

Und hier kann man Tante Britta als stolze Oma betrachten! Merle Lucky Kling-Wiese, Wendell und Allisons Kind, schaut schon auch ganz neugierig wer sie denn da jetzt im Arm hält.

Besonders zu beachten ist auch das Häßchen-Kostüm, dass Camille ihr spendiert hat!

Nachdem die Kinder hier schon "etwas älter" sind (naja!) wollen sie auch Eier verstecken. Also funktioniert das so, dass alle gleichzeitig im Garten Eier verstecken (möglichst ohne gegenseitig zu schummeln!).

Und wenn dann der ganze Garten voll schoko und richtiger Eier is dürfen alle loslegen und suchen. Und im Prinzip gilt: Jeder kann behalten was er findet. Naja, ein paar Sachen sind nur für Erwachsene und manche abgezählt, so dass man nur eines nehmen darf.

Und danach ist dann das große "Osterfrühstück" angesagt. Naja, es war zwar schon 2 Uhr Nachmittags, aber ein Osterfrühstück dauert eben den ganzen Tag! Der Tisch hat sich unter der Last all der guten Sachen schon gebogen!

Natürlich darf an Ostern bei den Schülke´s auch Paska und Kulitsch nicht fehlen! Hier darf man das aber schon die ganze Zeit essen und nicht erst am Schluss!

Und was auch zum Kling´schen Osterritual gehört ist gemeinsames Federball-Spielen im Garten.

Alle Kinder und Enkelkinder (naja, bis auf Merle) haben mitgespielt.

Als dann alle Gäste weg waren und die Familie wieder unter sich war gabs noch modische Experimente. Wendell hat eine im dunkeln leuchtende Halskette anprobiert und Camille dafür Wendell´s Sonnenbrille. Sieht sie nicht aus wie einer von den Blues-Brothers?

Ich finde mir steht sie auch! Achja, und es gab nur Eier beim suchen! Keine Hasen! Und keine Nester! Naja, ich hab da etwas nachgeholfen und der ganzen Familie je ein kleines Nest mit goldenen Lindt-Hasen mitgebracht.

La Especial Norte

Am Samstag Abend waren wir dann auch gleich noch alle zusammen Mexikanisch essen. Neal ist ja auch begeisterter Hobby-Koch und liebt essen. Da er aber bei sich nicht besonders viele gute Sachen einkaufen kann war er ganz versessen auf gutes Essen!

Wir waren in La Especial Norte, wo ich ja an Weihnachten schonmal mit Tante Britta und Onkel Stanley war. Und wieder wars lecker! ;-)

Old Town

Am Samstag kam Neal dann ca. 20 Stunden später als geplant und nach einer Nacht am Flughafen auch endlich in San Diego an. Tante Britta und ich haben ihn gemeinsam vom Flughafen abgeholt. Auf der Fahrt zurück kamen wir dann darauf zu sprechen was ich noch in San Diego sehen will. Als Neal gehört hat, dass ich Old Town noch nicht gesehen habe, hat er vorgeschlagen, dass wir dass doch gleich tun, weil es auf dem Weg nach hause liegt.

Also habe ich mir zusammen mit Neal und Tante Britta noch Old Town, die historische Altstadt von San Diego angeschaut.

Da sieht alles sehr mexikanisch angehaucht aus. Lauter schnucklige kleine alte Häuser. (naja, und ein riesen Haufen Kitsch-Souvenirs...)

Es gibt auch ein großes Haus mit Innenhof, indem die damalige Lebensweise mit verschiedenen Räumen dargestellt ist.

Und ansonsten ist es einfach ein großer Touristen-Park. Aber echt schön anzuschauen. Auf dem Rückweg hat Neal dann noch Onkel Stanley vom Handy aus angerufen um ihn zu verarschen und hat ihm erzählt seine Maschine wäre nach L.A. umgeleitet worden und er muss ihn jetzt von da abholen...

Ponto Beach

Über das Osterwochenende bin ich dann nochmal in Richtung Süden nach San Diego gefahren. Richtig, gefahren, ich hab ja inzwischen ein Auto. Ich hab Sara, ein Mädel aus dem TAU-House, mitgenommen, weil sie da wohnt. Und für sie, genau wie für alle anderen Amerikaner in Berkeley, war das startwochenende der Spring-Break. Außerdem ist noch Kat (Katherine) mitgekommen, weil sie Sara besucht hat. Wir sind um 6h abends losgefahren und da ich die beiden zuerst absetzen musste bin ich dann erst um 3h nachts bei Tante Britta angekommen.

Am Freitag sollte eigentlich Neal (mein Cousin aus New York) ankommen, da aber der Flughafen in Chicago eingescheit war wurde sein Flug gestrichen und er hat sich ziemlich verspätet. Ich hab die Zeit dann gleich mal für einen Besuch am Strand genutzt. Ich war am Ponto Beach, der Strand der 5min von Tante Britta entfernt ist.

Und am Nachmittag hab ich mich dann einfach in den Garten gesetzt und hab ein bißchen gelesen. In der Sonne versteht sich! (Hab mir allerdings einen leichten Sonnenbrand zugezogen...)

Abschied Mina

Am 7.3. haben wir dann schon wieder einen Abschied gefeiert! Mina, aus SüdKorea, die im ersten Semester mit mir im TAU-House gewohnt hat ist wieder nach Hause geflogen. Sie hat ihr Praktikum abgebrochen, weil es ihr nicht gefallen hat und sie in Korea einen Job gefunden hat.

Zuerst waren wir essen in einem spanischen Restaurant / Bar. War echt lecker. Auf dem Foto sind von links Christian, Pierre, Mina, Kadrye, Pedro, Ahmet (Fevzi), Diego und ich zu sehen.

Danach sind wir dann noch in den SupperClub gegangen und haben noch ein paar andere IDP´ler getroffen. Da war´s mal wieder richtig cool! (Und wir haben ne Menge getrunken...)

Montag, 17. März 2008

Lake Tahoe 2

Vom 16. bis zum 18.2. war nochmal ein langes Wochenende, das wir genutzt haben um nochmal zum Skifahren zu gehen. Wir haben zu siebt eine Hütte, naja eigentlich war´s schon ein richtiges Haus, gemietet. Es war allerdings alles etwas kompliziert, weil wir ewig aus Isabel, eine Spanierin gewartet haben, bevor wir losgefahren sind. Es hat sich nämlich dann rausgestellt, das ihr Handy-Guthaben leer war und sie es nicht wieder aufladen wollte, deshalb hat sie nicht gewusst wann wir losfahren. Wir sind nach 45min wartezeit dann auch ohne sie gefahren. Sie hat es aber geschafft, dass jemand anderes vom IDP sie mit nach Lake Tahoe genommen hat. Unsere Spanier mussten sie dann mitten in der Nacht noch von dem anderen Hotel abholen...
Wir haben auch den Rest des Wochenendes viel Zeit damit verbracht auf sie zu warten...

Am Samstag sind wir in ein neues Skigebiet gefahren, Squaw Valley.

War echt ganz nett, nur halt noch ein bißchen kleiner als Heavenly, was für deutsche Verhältnisse ja schon klein ist. Die Spanier haben natürlich die schwierigsten Pisten rausgesucht. Aber wie soll ich auch was lernen, wenn ich nicht an meine Grenzen gehe...
Auf dem rechten Bild kann man alle sieben Bewohner unseres Hauses sehen.

Mittags haben wir auf der Bergstation Rast gemacht und uns einen kleinen Mittagssnack gegönnt.
Und hier gibt es in jedem Skigebiet auch sogenannte "Funparks" mit Sprungschantzen und Slides. Ich hab mich dann auch mal im Springen ausprobiert. Hat sogar gar nicht so schlecht geklappt. Einer aus der größeren spanischen Community hatte kurz vorher Geburtstag und am Samstag abend sind wir groß essen gegangen um das zu feiern.

Wir waren wiedermal in dem schweitzer Restaurant in Heavenly. War auch wieder sehr lecker! :-)
Am Sonntag waren wir dann wieder in Heavenly unterwegs, hauptsächlich weil wir noch fertig waren vom Abend vorher und in der Früh zu müde um aufzustehen und noch woanders hinzufahren.

Und am Montag haben wir uns zum eine Autostunde entfernten Kirkwood aufgemacht. Naja, was soll man wohl von Pisten denken wo ein Schild mit einem Totenkopf davor steht und es sagt "Experts only"? Dagegen waren die Grenzen vom Samstag gar nichts!
Aber ich hab mich gut geschlagen und wie man sieht lebe ich noch! ;-)

Es war Montag, aber Feiertag. Und Kirkwood war angenehm leer! Wir konnten immer direkt zum Lift hinfahren uns mussten nicht warten. Die zwei Tage zuvor mussten wir teilweise 20-30min am Lift warten!
Wir hatten auf jeden Fall ne Menge Spaß! Und warum können die Amis nicht nen Einstieg bauen? Über nen Überhang in den Abgrund zu springen ist schon ein wenig halsbrecherisch...